Ukrainisch-Deutscher Verein

für Kriegsgeschädigte, Familien und Kinder e.V.

Deutsch-Ukrainische Politik:

Deutschland hat großes Interesse an einer stabilen, demokratischen und wirtschaftlich prosperierenden Ukraine. Die Bundesregierung unterstützt die Ukraine in ihrer marktwirtschaftlichen Transformation und Annäherung an europäische Strukturen. Nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Halbinsel Krim durch Russland und dem militärischen Konflikt in der Ost-Ukraine mit hohen Opferzahlen bemüht sich Außenminister Steinmeier in enger Abstimmung mit Deutschlands europäischen und internationalen Partnern um eine friedliche Beilegung der Krise. Deutschland setzt sich für die territoriale Integrität der Ukraine ein und erkennt die Annexion der Krim durch Russland nicht an.

Zwischen Deutschland und der Ukraine besteht ein regelmäßiger politischer Austausch. Bundespräsident Gauck nahm an der Amtseinführung von Präsident Poroschenko am 7. Juni 2014 teil und reiste zum Maidan-Gedenktag am 21.02.2015 erneut nach Kiew. Auch Bundeskanzlerin Merkel führte schon mehrere persönliche Gespräche mit Präsident Poroschenko und besuchte die Ukraine zuletzt im 5. Februar 2015. Außenminister Steinmeier trifft regelmäßig mit seinen Amtskollegen Klimkin zusammen.

An den bilateralen Beziehungen haben auch Bundesländer, Städte und Gemeinden, Universitäten und Schulen, private Vereine und Einzelpersonen großen Anteil. Über das internationale Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages („IPS“) und ein Hospitationsprogramm von Auswärtigem Amt und Deutscher Botschaft Kiew besuchen Jahr für Jahr ukrainische Nachwuchskräfte Berlin, um dort im Bundestag, dem Auswärtigen Amt oder anderen Einrichtungen zu hospitieren.


Weiterführende Informationen:

Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit